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Blogs von Consultants der NWC Services GmbH
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Depotbereinigung anhand der Job-Definition aktivieren

Vor kurzem wurde ich wieder einmal von einem Kunden darauf angesprochen, dass bereits distribuierte Pakete nicht automatisch von Depots gelöscht werden, wenn man die Distributionziele am Paket bereinigt. Somit stellt sich vielen Kunden aber auch die Frage, wie man seine Depots demnach am besten aufräumen kann, da sich über die Jahre natürlich viele Daten ansammeln, die eigentlich nicht mehr gebraucht werden bzw. schon gar nicht mehr am ein oder anderen Depot liegen sollten.

Da diese Aussage jedoch seit DSM 2014.1 nur noch teilweise korrekt ist und man mithilfe einer neuen Infrastruktur Einstellung dieses Verhalten ändern kann, möchte ich in diesem Artikel kurz zeigen, wie man seine Pakete anhand der Job Definition automatisch bereinigen lassen kann.

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Software-Updates mit Hilfe der Replacement-ID

Jeder stand wohl schon vor der Herausforderung wie reibungslose Updates einer Software von statten gehen sollen. Um hier eine Hilfestellung zu geben hat Ivanti mit der Version 2016 das Hilfsmittel der „Replacement-ID“ eingeführt.

Im Folgenden möchte ich kurz erläutern wie mit dieser Umgegangen werden kann und auf was man bei der Verwendung achten sollte.

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Clientseitige Voraussetzungen in DSM

Bei der Paketierung in DSM gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass Pakete nur unter bestimmten Bedingungen und Voraussetzungen auf den gemanagten Clients installiert werden. Zu nennen wären hier (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • unterstützte Plattformen
  • serverseitige Voraussetzungen
  • clientseitige Voraussetzungen
  • Bedingungen für vorhandene Installationen

Die Bedingungen für unterstützte Plattformen sollten klar sein: es werden nur für die Policy-Ziele auch Policy-Instanzen erzeugt, die eine der von dem Paket unterstützten Plattformen verwenden. Ebenso verhält es sich mit serverseitigen Voraussetzungen, auch hier wird eine Policy-Instanz nur dann erzeugt, wenn der Business Logic Server erkennt, dass die angegebenen Voraussetzungen von einem Policy-Ziel erfüllt sind.

Anders verhält es sich jedoch bei clientseitigen Voraussetzungen: für die Policy-Ziele werden auf jeden Fall Policy-Instanzen erzeugt (sofern die Plattform-Einstellungen und serverseitigen Voraussetzungen dem nicht widersprechen). Da DSM aber nicht alle erdenklichen Zustände über die verwalteten Clients in seiner Datenbank speichern kann, werden solche clientseitigen Voraussetzungen erst zur Laufzeit auf den Endgeräten geprüft und dann entschieden, ob die Installation ausgeführt wird oder nicht.

Ein naheliegender Anwendungsfall für die Verwendung von clientseitigen Voraussetzungen ist daher beispielsweise die Prüfung, ob genug freier Speicherplatz für die Installation eines Pakets zur Verfügung steht oder ob die Installation durch die Existenz eines Flags in der Registry oder im Dateisystem erlaubt ist. Bei diesem Vorgehen lauert jedoch "eine böse Falle"...

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Sneak Peek auf neue DSM Funktionen: Erweiterte Site Definition

Wie mein Kollege Frank Scholer bereits in seinem letzten Artikel schrieb, kommen mit der nächsten DSM Version (2017) die ja voraussichtlich Ende November erscheinen wird, wieder einige sehr interessante und nützliche Features in das Produkt DSM. Auch ich möchte deshalb in unserer kleinen Rubrik "Sneak Peek" ein weiteres neues Feature etwas genauer vorstellen.

Hierbei handelt es sich um die "Erweiterte Site Definition", mit der es ab sofort möglich ist, mehrere Site-Definitionen innerhalb einer einzigen Site anzugeben und nacheinander abarbeiten zu lassen. Die einzelnen Kriterien einer Site-Definition werden mit der neuen "Def-ID" gekennzeichnet. Dabei können mehrere oder auch nur eine einzige Site-Definition zutreffen und die Sitezugehörigkeit eines Clients bewirken.

Wie dieses Feature in der Praxis umgesetzt werden kann, möchte ich im folgenden Artikel etwas näher ausführen.

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Sneak Peek auf neue DSM-Funktionen: Benutzerdefinierte Aktionen auf Clients

Auch in der kommenden Version 2017 wird es wieder etliche sinnvolle Neuerungen geben, die DSM noch flexibler und damit universeller einsetzbar machen. Dabei mausert sich das System mehr und mehr vom reinen Softwareverteilsystem zur zentralen Konsole, mit der typische administrative Aufgabenstellungen des täglichen Geschäfts erledigt werden können.

Eines dieser neuen Features möchte ich in diesem Artikel vorstellen, nämlich die Möglichkeit, benutzerdefinierte Aktionen lokal auf DSM-gemanageten Clients ausführen zu lassen. Der Phantasie sind bei den Anwendungsfällen kaum Grenzen gesetzt, beispielsweise lassen sich damit dezentral die Logfiles einsammeln oder es findet es eine Bereinigung des Festplattenspeichers statt oder ein Client wird bei Verdacht auf Virenbefall nach Schadsoftware gescannt oder oder oder...

Die Umsetzung des Anti-Malware Scans mit Windows Defender möchte ich in diesem Artikel beispielhaft beschreiben.

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Darstellungsanpassung von deaktivierten Einträgen in der DSMC

Arbeitet man viel mit deaktivierten Policys / Policyinstanzen, hat man sich sicherlich schon des Öfteren gewünscht, dass diese ab und zu etwas deutlicher erkennbar wären. Generell werden Policyinstanzen von DSM in hellgrau dargestellt, was je nach Kontrast des Monitors oder mit zunehmender Feierabendmüdigkeit immer schwerer zu erkennen ist.

Da es seit DSM 2016.2 die Möglichkeit gibt deaktivierte Einträge bereits Out-Of-The-Box anzupassen, diese Funktion aber bei vielen Kunden nicht wirklich bekannt ist, möchte ich in diesem Artikel kurz zeigen, wie man die Anzeige hierfür anpassen kann.

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Verwendung von verschlüsselten Installationsparametern

Seit DSM-Version 2015.1 ist es ja möglich, das System ohne clientseitige Konten zu betreiben – der Service-Installer kann im Kontext des LocalSystem-Accounts ausgeführt werden und auch der Zugriff auf das Depot für das Staging der Pakete kann in Active Directory Umgebungen mit dem Computerkonto erfolgen. Somit sind in der Konfigurationsdatenbank nur noch die Credentials von Management Point Konten gespeichert, die aber durch die asynchrone Verschlüsselung wirksam geschützt sind.

Trotzdem ist es immer wieder erforderlich, Setup-Programme oder andere Aktionen im Rahmen von DSM-Scripts in einem definierten Benutzerkontext auszuführen, um Zugriff auf Netzwerkressourcen wie Back-End Systeme, Datenbanken, Fileserver oder ähnliches zu haben. Hierfür wird in aller Regel innerhalb der eScripts der Befehl RunAsEx verwendet und dort der Benutzername und das zugehörige Kennwort angegeben.

b2ap3_thumbnail_RunAsEx_AccountSpecified.png

Dieser Ansatz bringt jedoch unter mehreren Gesichtspunkten Nachteile mit sich...

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Reinstallation von DSM gemanagten Clients ohne OSD

Vor kurzem wurde ich gefragt, wie man am besten damit umgeht, einen DSM gemanagten Client zu reinstallieren, der jedoch sein Betriebssystem nicht über OSD, sondern über ein anderes System Deployment Tool wie z.B. WDS bekommt.

Problem hierbei ist, dass bei einer "Reinstallation" von Policyinstanzen der Ausführungsmodus "Reinstallation" und nicht wie gewünscht "Installation" gesetzt wird, was natürlich zu unerwünschten Effekten führen kann sofern auch innerhalb der Scripte die unterschiedlichen Ausführungsmodi geprüft und mit verschiedenen Aktionen belegt werden.

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Selbst-Extrahierendes Archiv mit 7Zip erstellen

In manchen Fällen kann es durchaus von Vorteil sein, wenn man sich ohne großen Aufwand selbst einen kleinen "Installer" basteln kann. Gerade für kleinere Aufgaben im Bereich der Automatisierung und vielleicht auch wenn man nicht unbedingt auf Deployment Tools wie DSM und Co. zurück greifen kann, lassen sich somit z.B. eigene Scripte inkl. der benötigter Dateien schnell und einfach in einem Archiv zusammen fassen, welches sich bei Ausführung selbst entpackt und die beinhaltenden Aktionen automatisch ausführt.

Wie Sie sich ein solches, selbst-extrahierendes Archiv mit dem Freeware Tool 7-Zip erzeugen können, möchte ich Ihnen in diesem Artikel nun zeigen.

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Advanced DSM Log File Viewing mit Notepad ++

Für viele meiner Kunden ist der tägliche Umgang mit den DSM Log Files eher ein lästiges Übel als eine Freude. Dies ist vor allem darauf zurück zu führen, dass es zum einen eine große Vielfalt an verschiedenen Log Files zu den diversesten Aktionen gibt, als auch auf die einzelnen Log Files die oft mit sehr vielen Informationen gespickt sind und einem die Suche nach der gewünschten Information oft nicht leicht machen.

In diesem Blog möchte ich kurz auf eine Möglichkeit eingehen, sich mithilfe einer seit DSM 2016.1 angebotenen Sprach-XML für das Freeware Tool Notepad ++, die Arbeit mit den Log Files zu erleichtern und möchte kurz zeigen, wie man diese XML für seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

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