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Blogs von Consultants der NWC Services GmbH
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Der Patchkatalog des Advanced Patch Managements (APM)

Seit DSM 7.2.1 gibt es ja neben dem normalen Patch Management, das im Wesentlichen die Funktionalität bietet, die die Windows Server Update Services (besser bekannt als WSUS) auch bereitstellen, die erweiterte Variante des Avanced Patch Managements (APM).

Hauptmerkmal des APM ist, dass neben den üblichen Microsoft Produkten, die auch durch den WSUS mit Patches versorgt werden würden, eine große Anzahl von Dritthersteller-Produkten gepatcht werden kann. Fragt man jedoch, welche Produkte (oder zumindest wieviele) denn sonst noch mit Patchen versorgt werden können, erhält man oft ungenaue oder zum Teil sogar sich widersprechende Aussagen.

Da es sich beim APM um eine OEM-Version des Produkts "Shavlik Protect" handelt, kann man auf die Angaben des Herstellers zurückgreifen – sofern man diese findet...

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XenDesktop 7 Ports überprüfen und wechseln

Bei XenDesktop 4 und Metaframe XP SP2 FR1 bis XenApp 6.5 gab es außerhalb der Citrix Richtlinien die Möglichkeit, den XML Port mit dem Befehl ctxxmlss /R<port> zu wechseln. Überprüfen konnte man dies in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\CtxHttp.

Diesen Befehl gibt es bei XenDesktop 5.x und XenDesktop 7.x nicht mehr, aber nach wie vor die Möglichkeit dies einzustellen und zu überprüfen.

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Eine unendliche Geschichte: Umzug des ORG-Master Depots

Rund um das Thema "Umzug des ORG-Master Depots" gibt es jede Menge Unsicherheit, Gerüchte und fast schon moderne Märchen. Ganz früher (zu NetInstall 5.0-Zeiten) war dafür zwingend der sogenannte RAW-Modus erforderlich, der aber weder supported noch offiziell dokumentiert war.

Um ein supportbares Szenario zu schaffen, wurde mit der Version NetInstall 5.54 der Schalter "/AllowSrvMove" geschaffen, mit dem der NetInstall-Manager gestartet werden musste. In solch einer Sitzung konnte dann der ORG-Master durch Auswahl des Kontextmenü-Befehls "Umbenennen" oder durch Drücken von F2 umbenannt werden.

Wie mein Kollege David König in einem – mittlerweile veralteten und daher von ihm offline-genommenen – Artikel beschrieben hatte, gab es auch vor einiger Zeit mal eine DSM-Version, wo die alleinige Verwendung des "/AllowSrvMove"-Parameters nicht (mehr) ausreichend war. Beim Versuch eine so modifizierte NCP-Datei abzuspeichern kam es zu einer Fehlermeldung und so musste damals eine Kombination aus RAW-Mode und Schalter verwenden werden.

Mittlerweile (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist die DSM-Version 7.2.1.2123 aktuell) wurden  diesbezüglich erneut Änderungen vorgenommen...

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UAC auf Windows Server 2012 deaktivieren

Microsoft hat das Verhalten der UAC in Windows Server 2012 verändert. Um die UAC komplett zu deaktivieren, sind jetzt zwei Schritte erforderlich. Als erstes wird wie bereits bei Windows Server 2008 R2 die Benachrichtigungsstufe über die Systemsteuerung heruntergesetzt.

b2ap3_thumbnail_DisableUAC.jpg

Nach einem Neustart arbeiten Administratoren jedoch nach wie vor Genehmigungsmodus. Anwendungen müssen also explizit „als Administrator“ ausgeführt werden, um wirklich mit administrativen Rechten zu arbeiten zu können.

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DSM Distrihelper 1.2.0.4 verfügbar!

DSM Distrihelper 1.2.0.4 verfügbar!

Hallo alle zusammen,

nach fast 3 Jahren hat der V6 Adminhelper nun endlich ein Update bekommen. Im Zuge dessen hat er auch direkt einen neuen passenderen Namen bekommen.
Nach der Installation starten Sie den neuen DSM Distrihelper einfach über das Startmenü wie bisher auch.
Eine kleine Bedienungsanleitung liegt der Installation bei. Ein Changelog ist im Anhang der Anleitung zu finden.

Download

 

 

 

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Anmeldeanimation bei Windows 8 deaktivieren

Wenn sich der erste User an einem frisch installierten Windows 8 Client anmeldet, läuft erstmal eine langwierige Startanimation. Hierbei werden ein paar neue Funktionen von Windows 8 in einem Tutorial erklärt. Diese mag für den ein oder andere Privat PC „ganz nett“ sein, kann jedoch im Firmenumfeld eher nerven, da das Tutorial für jeden User angezeigt wird. Auch wenn ein Profil gelöscht wird.
Sollte man sich entscheiden diese „Funktion“ zu deaktivieren, gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder über eine GPO oder über die Registry. Für die GPO werden die Windows 8 / Server 2012 ADM Templates benötigt.

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Installationsbenachrichtigung für User durch Service Installer

Der Service Installer in DSM wird eingesetzt, um Software im Hintergrund zu installieren.
Viele Kunden stört es, dass der End User dabei nicht sehen kann, was auf seinem Rechner installiert wird.
Eine Möglichkeit wäre jetzt natürlich, Pakete nur noch durch den AutoInstaller ausführen zu lassen.
Die Idee sollte jedoch schnell wieder verworfen werden, wenn Clients auch ohne angemeldeten Benutzer verwaltet werden sollen. Dies ist ausschließlich über den Service Installer möglich. Out of the Box könnte man sich die Balloon Tips zu Nutze machen. Allerdings zeigen die nur an, wenn der Service Installer gestartet wird und falls ein Paket fehlschlägt.
Vielleicht also auch nicht die charmanteste Lösung. Zum Glück bietet DSM 7.2 einige tolle Möglichkeiten um sich eigene Benachrichtigungen zu bauen.

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Konfigurationstabellen-Einstellung lokal überschreiben

Die meisten Leser dieses Blogs dürften sich bereits mehr oder weniger intensiv mit FrontRange DSM (oder Vorgängerversionen davon) beschäftigen. Daher wird im Regelfall auch die Möglichkeit bekannt sein, Einstellungen aus der Konfigurationstabelle lokal zu überschreiben.

Das bekannteste und sicherlich auch meistgenutzte Szenario ist dabei, das in der Konfigurationstabelle eingestellte Loglevel lokal so zu modifizieren, dass ausführlichere und damit aussagekräftigere Logs erzeugt werden. Diese geschieht in der Regel durch Aufruf des NetInstall Monitors (nimoni.exe) und Auswahl des Menübefehls Protokolldatei-Optionen > Detailtiefe der Protokollierung einstellen. Dass durch diese Aktion im Endeffekt nur der Registrywert LogLevel im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\NetSupport\NetInstall\LogFileSettings gesetzt wird, ist auch noch geläufig. Dieser „überschreibt“ dann den zentral über die NCP-Datei vorgegebenen Wert NcpLogLevel.

Nun könnte man die Hoffnung haben, dass sich alle über die Konfigurationstabelle getroffenen Einstellungen auf diese Art und Weise überschreiben lassen. Dem ist jedoch (leider) nicht so...

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Steuern des NWC Credential Providers über User-defined Tasks

Als Nutzer des NWC Credential Providers ist es naheliegend, den Registry Key zum Sperren oder Entsperren des NWC Credential Providers über User-defined Tasks der DSMC zu steuern. Verwendet werden kann hier die Komponente reg.exe, die bei allen gängigen Windows Installation im Verzeichnis "%windir%\system32" zu finden ist. Allerdings ist dabei auf x64 Systemen zu beachten, dass die DSMC selbst ein 32-Bit Prozess ist und somit die korrekten Pfadangaben verwendet werden müssen, um die "richtige" 64-Bit reg.exe zu nutzen. Wird nämlich aufgrund der Windows Redirection die 32-Bit reg.exe verwendet, wird im Zielclient auch der 32-Bit Pfad (HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node) genutzt, während der Credential Provider seinen Daten im 64-Bit Pfad der Registry ablegt.

Den Ausweg aus der Misere bietet der virtuelle Pfad "%windir%\sysnative" der ausschliesslich für 32-Bit Prozesse sichtbar ist und den Zugriff auf das 64-Bit-System32 Verzeichnis bietet. Die gesamte Konfiguration der 2 User defined Tasks zum entsperren und sperren des NWC Credential Provider sieht für ein x64-System wie folgt aus:

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Windows 8 / Windows 2012 / IE ADMX Files

Microsoft hat nun Group Policy Templates für Windows 8 / Windows Server 2012 sowie den Internet Explorer 10 released. Dieses Templates müssen auf allen Pre-Windows 8 Computern eingespielt werden, auf denen Group Policies für Windows 8 /IE 10 konfiguriert werden müssen. 

Die Templates für Windows 8 / Windows 2012 können unter http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=36991 heruntergeladen werden. 

Die Templates für Internet Explorer 10 können unter http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=37009 heruntergeladen werden.

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